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Geschichte der Perlen

Geschichte der Perlen

Laut altchinesischen Vorstellungen fielen die Perlen vom Himmel, als die Drachen während des Gewitters miteinander kämpften und die Regentropfen entstanden. In China sind Perlen und Drachen sehr eng miteinander verbunden.

Die Entstehung von Perlen ist mit Legenden umhüllt. Die Hellenen hielten sie für die Tränen von Wassernymphen. Die Slawen dachten, dass die Perlen eine Wiederspiegelung des Blitzes in Augen von Muscheln sind. Die Chinesen glaubten, dass es das Mondlicht ist, das im Wasser zu Stein geworden ist.

Obwohl die Menschen viele Geheimnisse über die Entstehung von Perlen aufklären konnten, behält der lebende Stein sein Rätsel auch heute noch. Perlen sind die geheimnisvollsten und wundervollsten Schmucksteine. Perlen sind eben die Verkörperung der Weiblichkeit und Zartheit. Nur Perlen werden ohne jegliche Veredelung im Schmuck verwendet.

Schon seit langem ziehen das feine Schillern und das geheimnisvolle innere Leuchten die Aufmerksamkeit auf die Perlen. Genau diese Eigenschaften und auch Kugel- oder richtige Birnenform brachten den Perlen Weltruhm. Das Weiß und der regenbogenfarbige Schein haben die Perlen zum Symbol von Reinheit gemacht.

Obwohl es unmöglich ist die Perlen zu beschreiben, kann man ohne Zweifel sehnsüchtig wünschen sie zu bekommen. Seit langer Zeit zählen die Perlen zu den wertvollsten und meistgesuchten Schätzen. Die Perlen waren nicht wegzudenken wenn es um einen Monarchen ging, sie wurden von Königinnen und modischen Damen getragen und natürlich haben die Perlen einen bedeutenden Platz in Kronen, Ringen, Halsketten, Ohrringen, Gürteln, Schnallen und Schatztruhen von Millionen von Menschen eingenommen.

Als älteste Aufzeichnung, in der Perlen erwähnt werden, gilt der folgende Satz aus dem Geschichtsbuch von Shu King: «Im Jahr 2206 v.Chr. erhielt König Yu Perlen als Tribut vom Fluss Hwai…». In China vor 42 Jahrhunderten waren die Perlen eine Art vom Bestandteil der Rangordnung; die Würdenträger bei Hofe des Kaisers zeichneten sich mit Kügelchen aus Nephrit, Türkis oder Korallen ab, während der am meisten hochgestellte Würdenträger die Perlen auf seiner Kopfbedeckung hatte.

Perlen werden im Alten Testament, Talmud und Koran erwähnt.

Indische, persische und arabische Herrscher kämpften auf Leben und Tod für das Recht die Vorkommen von Perlen zu kontrollieren. Das größte davon befand sich im Golf von Mannar. Dieses Vorkommen stand bis zum 16. Jahrhundert unter Kontrolle von persischen und arabischen Herrschern und dieses Gebiet war die Quelle von Nationalreichtum und Macht. Danach, etwa hundert Jahre lang, herrschten die Portugiesen über dieses Gebiet, aber auch nur bis zum stürmischen Rückkehr von Persern, die wieder den Platz der besten Perlenfischer eingenommen haben.

Indische, persische und arabische Herrscher kämpften auf Leben und Tod für das Recht die Vorkommen von Perlen zu kontrollieren

In einer Grabstätte, die in Mesopotamien, zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris, liegt und aus der Mitte des 3. Jahrtausends stammt wurden sieben Perlenblumen auf einem langen Stiel gefunden. Die Symbolik der Einzelteile war dafür gedacht, den Menschen vor Elend zu schützen.

In der Krone von iranischen Schah-in-Schahs aus dem Hause Pehlewi gibt es 3380 Diamanten, 369 Perlen und fünf Smaragde mit 60 bis 100 Karat jeder.

Mittelamerika war sehr berühmt für seine Perlen. Da, wo heutzutage Mexico-Stadt ist, fanden die spanischen Eroberer seinerzeit Tausende Riesengötzen, die mit Perlen bedeckt waren. Mit Perlen schmückte man dort sogar Wände und Decken von majestätischen Tempeln, Skulpturen und andere Kunstwerke. In Tempeln fanden die Eroberer häufig Geheimkammer, die mit silberschimmernden Edelsteinen komplett gefüllt waren.

Es gab und es gibt nirgendswo so eine stabile Edelsteinmode wie in Indien. So schrieb der englische Reisende T. Row über den Schmuck, den der indische Kaiser Jahangir im Jahr 1616 aus dem Anlass trug, dass er in die andere Stadt umzog: «Auf dem Kopf trug er einen prachtvollen Turban mit prunkvollen Reiherfedern; an einer Seite hing, so groß wie eine Nuss, ein Rubin ohne Einfassung, an der anderen Seite hing ein genauso großer Brillant und in der Mitte war ein Smaragd in Form eines Herzens und größer als die anderen zwei. Der Gürtel war mit einer Kette aus guten Perlen, Rubinen und durchgebohrten Brillanten verflochten; am Hals trug er eine Kette aus drei wertvollsten Doppelperlen, solche ich nie wieder gesehen habe...». Und in einem Raum in den Gemächern von einer Kaiserin von Vijayanagar stand ein Bett mit Säulen aus Perlen, die eine Spanne breit waren.

Phönizier waren die ersten aus allen Völkern des Mittelmeeres, die sich für Perlen interessierten. Darüber schrieb Homer im 8. Jahrhundert v.Chr. in seinen berühmten Epen. «Ein paar Perlen als ob aus den Maulbeeren geflochten» bekam Penelope als Geschenk in Homers Odyssee. Aber in Wirklichkeit gelang es Perlen Europa zu erobern unter Alexander dem Großen, der den Osten mit dem Westen verbunden hat und das Tor für viele Güter, Handwerke und Kulturen geöffnet hat.

Auf Rat von dem griechischen Philosophen Aristoteles eroberte Alexander der Große vor dem Angriff auf Indien vorerst die Insel Sokotra, die für wunderschöne schwarze Perlen berühmt war. Schwarze Perlen begeisterten den Feldherrn. Er kombinierte sie mit strahlend weißen und leicht rosa Perlen und schickte sie alle nach Griechenland. Nachdem kam allgemeine Begeisterung für die ähnlichen Kollektionen.

Als die Römer dieses Gebiet eroberten, zeigten sie eine unersättliche Liebe zu Perlen. Auf Latein heißen Perlen "margarita". Ursprünglich war das ein Wort für etwas, was man liebt. Die besten Perlen in Rom wurden "unio" genannt, was "etwas einzigartiges" bedeutet.

Perlenessenz ermöglichte einmal der ägyptischen Königin Kleopatra das teuerste Essen zusammen mit Marcus Antonius zu genießen. Schlaue Kleopatra bestellte ein gewöhnliches königliches Essen und vorher hat sie mit Marcus Antonius um ein Essen gewettet, das mehrere Millionen wert war. Das Festmahl neigte sich dem Ende zu und Marcus Antonius bereitete sich vor die Wette zu gewinnen bis Kleopatra einen Becher mit Essig bekam. Sie legte ihren Ohrring mit einer schönen großen Perle in den Becher hinein, nippte daran und schaute den Verlierer Marcus Antonius triumphierend an. Dieser Geschichte widmete der italienische Maler Tintoretto sein berühmtes Gemälde.

So eine Tugend wie Zurückhaltung assoziiert sich kaum mit dem Leben im Römischen Reich und die Leidenschaft für Perlen war genauso zügellos. Die Herrscher waren Modegecken und schmückten mit Perlen teilweise sehr ungewöhnliche Körperteile, seltsame Drapierungen, prachtvolle Kleider und brillante Accessoires. Kein Wunder, dass Cäsar, Nero und Caligula glühende Liebhaber von all dem waren.

Die Geschichte belegt, dass Julius Caesar der Mutter von Brutus eine Perle schenkte, die mehr als 1.200.000 Franken kostete. Der Kaiser Aurelius schmückte mit Perlen ein Diadem, das später zur Krone wurde, die durch zusätzliche Anhänger ergänzt wurde, die an den Ohren hinunterhingen. Diese Anhänger waren mit Perlen und Edelsteinen besteckt. Sogar in diesen längst vergangenen Zeiten wurde das Hochzeitspaar mit Perlenkette zusammengebunden, die als Symbol von ehelicher Treue diente.

Die Ehefrau vom Kaiser Caligula trug eine Perlenkette im Wert von mehr als acht Millionen. George Kunz berichtet, dass Caligula sein Lieblingspferd mit Perlenketten bekleidete nachdem er es zum Konsul ernannt hat.

Römische Kaiser zogen vor nicht nur die Kleider mit Perlen zu schmücken, sondern auch Schuhe, Möbel und andere Gegenstände.

Die Römer waren so verliebt in Perlen, dass sie, laut Historiker, die Perlen gegen Gold tauschten, was die Handelsbilanz des Römischen Reichs sehr negativ beeinflusste.

Als das Römische Reich von Goten und Vandalen ausgeraubt wurde, zerstreuten sich die Perlen seiner Schatzkammern. Die Perlen haben ihren Wert für lange Zeit verloren, doch sie kündigten sich wieder durch katholische Kunst und Architektur an. Die Perlen wurden als Symbol von Liebe zum Gott betrachtet und sie haben ihren Platz in Gewändern, Altären und in anderen Attributen des Kultes eingenommen.

Während des größten Teils des finsteren Mittelalters stieß die Verbreitung der Perlen auf Hindernisse. Die Situation hat sich erst im 12. und 13. Jahrhundert mit dem Rückkehr von Kreuzrittern aus dem Heiligen Land geändert. In der Zeit fing das Rittertum an aufzublühen um sich in mehreren europäischen Ländern zu verbreiten. Gleichzeitig lebte die Perlenmode wieder auf.

Den Herren da oben wurden Getränke in perlmutternen Bechern oder Wein mit Perlen drinnen angeboten, wie es der König in Shakespeares Hamlet machte. «Der König trinkt auf Hamlets Wohlsein dann, Und eine Perle wirft er in den Kelch, Mehr wert, als die vier Könige nacheinander In Dänmarks Krone trugen.» .

Renaissance trug dazu bei, dass Interesse für Perlen wieder erweckt wurde und der Wunsch sie als Schmuck zu kaufen wieder aufgekommen ist. Der Grund dafür war die Tatsache, dass Renaissance an sich schon eine Epoche des Aufblühens und Reichtums an hoher kreativen Meisterschaft war.

Christoph Kolumbus hat nicht nur Amerika entdeckt. Nach seiner dritten Reise brachte er in die Alte Welt Säcke voller Perlen, die er an der venezolanischen Küste ausgetauscht hat. Später wurden auch Panama und Golf von Kalifornien zu Quellen dieses Naturschatzes. Franzosen, Italiener, Österreicher und Engländer stürzten sich in den Kauf von Perlen, vielen Perlen.

Maria de’ Medici trug bei der Taufe des zukünftigen Königs, ihres Sohnes Ludwigs XIII, ein Kleid, das mit 3000 Diamanten und 30.000 Perlen geschmückt war.

Maria de’ Medici

Im 16. Jahrhundert galten die Perlen aus dem Aussteuer der Königin von Frankreich Caterina de’ Medici als die besten in Europa. Nach der Heirat schenkte sie diese Perlen der Königin von Schottland Maria Stuart und später wurden sie Eigentum von der Königin von England Katharina I.

Die Königin von England Elisabeth I aber hat sie wohl alle übertroffen. Sie hatte so eine Leidenschaft für Perlen, dass sie fast immer mehr als sieben Perlenketten trug und manche davon reichten sogar bis zu Knien. Königin Elisabeth war auch die ehrenvolle Besitzerin eines Kleides, das mit 3000 Perlen geschmückt war.

Elisabeth I

Dem spanischen König Philipp II wurde im Jahr 1579 eine wunderbare Perle gebracht. Sie wurde nahe der Insel Isla de Margarita (die Insel bekam diesen Namen dank Margarita-Perlen, die im Überfluß nahe der Insel zu finden waren) im Karibischen Meer gefunden. Diese weiße Perle trug den Namen La Peregrina. Sie war genauso groß wie ein Taubenei, hatte eine perfekte Tropfenform und einen unvergleichlichen perlmutternen Glanz. Der König bezahlte 100.000 Franken für diese Perle. Später schenkte der spanische Konquistador Núñez La Peregrina der Königin von England Maria Tudor. Doch nach dem Tod der Königin kehrte die Perle zurück nach Spanien. Im Jahr 1813 verließ die Perle wiederum das Land, diesmal mit dem König Joseph Bonaparte. Später war der König von Holland Louis Bonaparte kurzzeitig im Besitz dieser Perle und noch später wurde sie vom englischen Lord Hamilton gekauft, der diese Perle seiner schönen Ehefrau schenkte. Heutzutage befindet sich La Perigrina wieder in Spanien. Ihre Form ist derart perfekt, dass sie bei jeder winzigen Neigung der Fläche hinunterrollte. Daher auch der Name La Peregrina, der «Reisende» bedeutet.

Dem königlichen Haus von Frankreich gehört die Perle La Regente, die vom «besten Glanz ist und aus dem besten Wasser» kommt und auch so groß wie ein Taubenei ist. Dem königlichen Haus gehören auch über 400 andere Perlen der höchsten Qualität und mit 320 Grains jede davon. All diese Juwelen gehörten der Kaiserin von Frankreich Eugénie, der Ehefrau von Napoleon III.

In der Festung Tower of London, der alten Residenz der englischen Könige, befindet sich die britische Reichskrone mit dreißig Edelsteinen, 277 Perlen und nicht weniger als 300 Brillanten.

Die Perlen gehörten meistens europäischen königlichen Häusern. Doch die Veränderungen der sozialen Zusammensetzung von der Schicht der Reichen führten auch zu Veränderungen unter den Besitzern von Perlen. Die Bewohner von früheren amerikanischen Kolonien hatten weniger Perlen als die Europäer. Doch bald hat sich das geändert. Mitte des 19. Jahrhunderts waren Brillanten ein Zeichen des Reichtums, doch die Damen von Rang und Stand wollten mindestens eine Perlenkette in hoher Qualität haben. Um Ende des 19. Jahrhunderts war es aktuell prachtvoll auszusehen und die Popularität von Perlen ist rasant aufgestiegen. Nicht die bekannten Juweliere zählten zuerst zu den Besitzern von Perlen, sondern einzelne reiche Menschen, wie ein gewisser William Vanderbilt, der immer die berühmten Perlenketten nach Hause brachte und sie seinen Ehefrauen und Töchtern schenkte. Als das 20. Jahrhundert vor der Tür stand, wetteiferten reiche europäischen Frauen für das Recht die meisten Perlen zu besitzen und sich damit zu schmücken.

Es ist wunderbar, dass Perlen als klassischer Schmuck nie aus der Mode kommen wird. „Die Perlen haben immer Recht“, sagte Coco Chanel und machte Perlen zum höchstdemokratischen Schmuck, der zu jeder Frau und zu jeder Kleidung passt.

Coco Chanel

Als Erste setzte sie die Kombination aus weißen Perlen mit einem schwarzen Pullover, einer dunklen eleganten Jacke oder einem kleinen schwarzen Kleid durch. In allen Kollektionen waren die Perlen ihr Liebling und sie selber trug mehrere Perlenketten gleichzeitig. Ihre Visitenkarte war eine lange Perlenkette, die bis zum Bauch reichte. Und jetzt, dank Coco Chanel, sind die Perlen eine wichtige Ergänzung sowohl zu einem Kostüm oder Hosenanzug, als auch zu einem Abendkleid.
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